Sportartenvergleich Teil 6
Wie wär’s mal wieder, wenn ihr euer Tanzbein schwingt? Denn Tanzen macht nicht nur Spaß, sondern ist für unsere Gesundheit sehr gut geeignet. Neben Tanzen möchten wir euch noch Pilates vorstellen. Diese Sportart kräftigt unseren ganzen Körper. Hier der Vergleich von Tanzen und Pilates.
Tanzen
Tanzen ist ein wunderbarer Ausgleich zum meist bewegungsarmen Alltag, bei dem die Freude und ein gesteigertes Körperbewusstsein im Vordergrund stehen. Trainiert werden vor allem Ausdauer und Koordination. Die heutige Tanzszene ist vielschichtig; vom Gesellschaftstanz über Jazzdance, Breakdance bis hin zum Bauchtanz wird alles angeboten. Tanzen kommt der natürlichen Bewegungsfreude von Kindern entgegen und unterstützt die Entwicklung des Körpergefühls. Durch den sozialen Kontakt beim Tanzen wirkt es sich sehr positiv auf das psychische Befinden aus und ist bis ins hohe Alter möglich. Ein spaß- und lustbetontes Körpertraining beim Tanz hat eine entspannende Wirkung und baut Stress ab. Beim Tanzen wird sowohl das Herz-Kreislauf-System, wie auch die Muskulatur gleichmäßig beansprucht und die Fettverbrennung angekurbelt.
Verletzungsrisiko: 1 von 5 (je niedriger der Wert, desto geringer ist das Verletzungsrisiko)
Ausdauer: 2 von 5
Kraft: 0,5 von 5
Koordination: 4 von 5
Fettverbrennung: 3 von 5
Allgemeiner Gesundheitsfaktor: 4 von 5
(je höher der Wert, desto besser ist die Sportart für diesen Trainingseffekt geeignet)
Pilates
Pilates ist eine Gymnastik, die östliche und westliche Philosophie miteinander vereint und nach seinem Erfinder Joseph Pilates benannt. Pilates ist ein ganzheitliches Körpertraining, in dem vor allem die tief liegenden, kleinen, aber meist schwächeren Muskelgruppen angesprochen werden, die für eine korrekte und gesunde Körperhaltung sorgen sollen. Das Training schließt Kraftübungen, Stretching und bewusste Atmung ein. Dieses Training ist für jeden geeignet. Selbst ältere Menschen, die noch nie Sport getrieben haben, können problemlos damit beginnen. Pilates wird schon seit längerer Zeit in den Fitnessstudios unterrichtet und erfreut sich mittlerweile großer Beliebtheit. Die Übungen sind ein Weg, um Geist und Körper gleichermaßen zu schulen. Der Körper wird dabei auf einer anatomisch optimalen Weise bewegt. Der gedanklichen Mitarbeit kommt bei diesem Training eine Schlüsselfunktion zu, jede Bewegung wird konzentriert und wohlüberlegt ausgeführt. Pilates selbst sagte „Es ist nicht wichtig, was sie machen, sondern wie sie es machen.“ Die Pilates-Übungen führen zu einem verbesserten Körperbewusstsein und einem kräftigen, wohlgeformten und beweglichen Körper.
Verletzungsrisiko: 0,5 von 5 (je niedriger der Wert, desto geringer ist das Verletzungsrisiko)
Ausdauer: 2 von 5
Kraft: 2 von 5
Koordination: 3,5 von 5
Fettverbrennung: 3 von 5
Allgemeiner Gesundheitsfaktor: 4 von 5
(je höher der Wert, desto besser ist die Sportart für diesen Trainingseffekt geeignet)
Nächstes Mal: Fitness & Aerobic
Im nächsten und letzten Teil unserer Sportartenvergleich-Serie widmen wir uns dem Fitness und der Aerobic.
Diese Informationen können den Besuch/Gespräch beim Arzt und /oder Trainer nicht ersetzen, sondern können Ihnen helfen, sich auf das Gespräch mit den Experten vorzubereiten. Eine Diagnose und die individuell richtige Sportart kann nur im persönlichen Gespräch zwischen Arzt/Trainer und Patient festgelegt werden.
Die Aussagen zu Kraft und Ausdauer sowie der Fettverbrennung hängen immer von der individuellen Intensität ab, mit der die Sportart betrieben wird (bei diesen Ausführungen liegt immer der Breitensport mit Gesundheitsaspekt zu Grunde).