Was gehört zu einem Katerfrühstück?

23
Dez
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Eine rauschende Ballnacht oder ein feucht-fröhlicher Abend haben leider oft Nachwirkungen: Am nächsten Morgen brummt der Schädel, man fühlt sich so ausgetrocknet wie nach einem Marathon und das Hirn fährt Karussell. Die Leber ist in erster Linie damit beschäftigt, den Alkohol wieder loszuwerden und das wirkt sich auch auf andere Stoffwechselprozesse aus. Blutdruck, Blutzucker und Körpertemperatur fallen ab und man fühlt sich schlapp, matt und ausgekühlt. Außerdem hat der Körper viele Mineralstoffe und Wasser verloren, denn Alkohol sorgt für einen verstärkten Harndrang.

So wirst du schnell wieder fit:
Dass der Tag mit dem (alkoholischen) Getränk begonnen werden sollte, mit dem man in der Nacht aufgehört hat ist ein Mythos! Viel trinken ist dennoch das A und O. Greif am besten zu natriumreichem Mineralwasser oder Fruchtsaftschorle. So gleichst du das Mineralstoffdefizit im Körper schnell wieder aus. Ein starker Kaffee ist dagegen keine gute Lösung. Wer lieber etwas Warmes mag, trinkt eine heiße Bouillon – Nachsalzen ist ausdrücklich erlaubt. Der Killer-Kater-Drink besteht aus Tomatensaft mit Salz und Pfeffer und einem Spritzer Tabasco. Das weckt die Lebensgeister im Handumdrehn!
Zum Essen gibt’s Hering mit Salzgurken und Vollkornbrot. Das sind prima Salz- und Magnesiumlieferanten und die B-Vitamine bringen das Gehirn wieder auf Trab. Etwas Süßes zum Abschluss darf nicht fehlen: Wie wär’s mit einem leckeren Marmeladenbrötchen oder einem frischen Obstsalat? Der Zuckerkick treibt sofort den Blutzuckerspiegel in die Höhe. Obst liefert zudem viel Vitamin C und Mineralien.
Du magst keinen Hering zum Frühstück? Dann ist ein deftiges Rührei mit Schinken, Tomaten, Paprika, Zwiebeln, Salz und Pfeffer genau das Richtige.

Gib dem Kater keine Chance:
Gönne dir eine fettreiche Mahlzeit, bevor das Feiern richtig losgeht. So treten die Wirkungen von Alkohol mit zeitlicher Verzögerung auf. Außerdem hilft viel Mineralwasser zwischendurch, den Flüssigkeits- und Mineralienverlust in Grenzen zu halten.

In diesem Sinne: Wohl bekomm’s!